Xiaomi-CEO Lei Jun verliert Milliarden-Wette

Eine Wette fällt meist zum Vorteil der einen und damit zum Nachteil der anderen wettenden Partei aus. So nun scheinbar auch unter Großunternehmern in China. Wie AndroidPIT berichtet, so hat der Xiaomi-CEO Lei Jun eine Wette verloren, die er vor über fünf Jahren mit Dong Mingzhu, der Vorsitzenden der Gree Electric Appliances Gruppe, schloss. In der 2013 landesweit ausgestrahlten chinesischen Fernsehsendung meinte Lei Jun, dass Xiaomi nach fünf Jahren mehr Einnahmen erwirtschaften könne als Gree. Nun stehen die Zahlen fest; und das Ziel wurde nicht erreicht. Die Crux dabei: es wurde um 1 Milliarde Yuan (ca. 132,5 Millionen Euro) gewettet.

Lei Jun, der CEO von Xiaomi, hat eine Wette und damit theoretisch 1 Milliarde Yuan verloren. Bildquelle: Xiaomi / mi.com
Lei Jun, der CEO von Xiaomi, hat eine Wette und damit theoretisch 1 Milliarde Yuan verloren. Bildquelle: Xiaomi / mi.com

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Großer Verlust oder „Peanuts“ für Lei Jun von Xiaomi?

Bei besagter Fernsehsendung seien obiger Quelle nach unter anderem auch Jack Ma (der Gründer von Alibaba) sowie Wang Jianlin von der Dalian-Wanda-Gruppe zugegen gewesen. Vielleicht hat dies die Situation befeuert, als der Geschäftsführer von Xiaomi eigentlich nur um einen symbolischen Yuan wetten wollte, dann aber Dong Mingzhu gemeint haben soll: „Machen wir eine Milliarde draus.“ – der damalige Handschlag der beiden Wirtschaftsgrößen besiegelte die nun verlorene Wette. 

Diese soll den Verlierer nun aber nicht so hart treffen, wie es vielleicht klingt. Allein im Jahr 2018 soll er nämlich umgerechnet rund 853 Milliarden Euro verdient haben. Aktuell rankt er zudem auf Platz 143 der Forbes-Milliardäre und soll 10,3 Milliarden US-Dollar (ca. 9,19 Milliarden Euro) schwer sein (Quelle). In den Bankrott treibt es ihn also nicht – falls er seine „Wettschulden“ überhaupt wirklich zahlen muss.

Xiaomi und Gree geben Bloomberg keine Auskunft

Zuerst darüber berichtet hat übrigens Bloomberg (hier). Im Beitrag wird aufgezeigt, dass beide Konzerne hinsichtlich der Wette und der Einlösung der Wettschulden hin kontaktiert wurden. Allerdings gab es weder von der einen noch von der anderen Seite einen Kommentar zum Thema.

Interessant ist das Ganze natürlich auch, weil in China eigentlich kein Glücksspiel erlaubt ist. Und Wetten fallen ja nunmal unter Glücksspiel. Wahrscheinlich wird die Angelegenheit als Scherz abgetan… Was meint ihr? Lasst gern einen Kommentar mit eurer Meinung da 😉

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